Thursday
 
4.6.2026 20:00
Uhr

Staccato mit mattin und Melo Chua

Staccato mit mattin und Melo Chua

mattin

Melo Chua

Vor der Sommerpause erwartet euch noch ein ganz besonderer Leckerbissen: ein avantgardistisches Aufeinandertreffen der besonderen Art.

Antoine Chessex, langjähriger Wegbegleiter des Umbo, hat Mattin im Rahmen eines Hochschulvortrags an die ZHdK eingeladen – und sich gedacht, dass dessen Klangwelten auch am Abend bei uns ihren Platz finden sollen.

Zu Mattins Umbo-Debüt gesellt sich gleich ein weiteres Novum: Melody Chua, unsere Nachbarin aus Winti, die mit ihrer Musik bereits Bühnen rund um die Welt bereist und begeistert hat, findet mit ihrer interaktiven Performance erstmals den Weg ins Umbo.

Wir freuen uns auf einen aussergewöhnlichen Abend voller Begegnungen, Experimente und klanglicher Überraschungen.



Mattin
ist ein Künstler, Musiker und Theoretiker, der sich konzeptionell mit Noise und Improvisation auseinandersetzt. Durch seine kollaborative Praxis, sein schriftstellerisches Schaffen und seine pädagogische Tätigkeit erforscht er performative Formen der Verfremdung als Mittel, um mit struktureller Entfremdung umzugehen. Er hat weltweit ausgestellt und performt, unter anderem auf der documenta 14 (Athen und Kassel), bei Performa (NYC), der Shanghai Biennale, etc.
Im Jahr 2022 veröffentlichte Urbanomic/MIT Press sein Buch „Social Dissonance“. Seit 2020 moderiert er gemeinsam mit Miguel Prado den Podcast „Social Discipline“. Prado und Mattin sind außerdem Teil der Noise Research Union (NRU) zusammen mit Cécile Malaspine, Sonia de Jager, Martina Raponi, Patricia Reed und Inigo Wilkins.

Melody Chua treibt die Entwicklung interdisziplinärer Werke aktiv voran, indem sie Musikperformance, interaktive Programmierung und immersive visuelle Medien in ihrer eigenen Praxis miteinander verbindet. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf kreativen Anwendungen von Maschinenalgorithmen in der improvisierten Performance.
Ihre Arbeit dreht sich um die Gestaltung von Klängen und Bildern in interaktiven Formaten, und sie experimentiert begeistert mit verschiedenen technischen Instrumenten und Mensch-Computer-Interaktionen. Beispiele hierfür sind unter anderem die Entwicklung einer interaktiven Klang- und Bildinstallation für einen 360-Grad-Touchscreen im Rahmen einer Künstlerresidenz am ICST Immersive Lab, die Arbeit mit zwei Motion-Capture-Systemen zur Erzeugung reaktiver Klänge in Tanzperformances (ZHdK Immersive Arts Space, Mirror MirrOr) sowie die Nutzung elektronischer, druckempfindlicher Schuhe (Daniel Bisig, Sounding Feet) zur Schaffung neuer interaktiver Werke für Tänzer und Elektronik. Ihre jüngste Arbeit für druckempfindliche Schuhe, next step, wurde im Rahmen des Zürich Digital Festivals 2019 bei Refresh #2 uraufgeführt.

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