
Es ist wieder soweit!
nachdem Eva uns bereits im Dezember mit Ihrer Band OK Karate beglückt hat, durften wir Sie für diese Ausgabe als Autorin gewinnen. Das Doppeldate war bereits im Dezmeber angedacht und nach ihrem Vorschlag wird sie von der Wasser aus Zürich begleitet.
Auch hier finden namenhafte Autorinnen und Autoren musikalisch zusammen, von denen wir hoffentlich auch in naher Zukunft noch was hören werden, in literarischer Form.
Eva Rottmann, geb. 1983 in Wertheim, lebt mit ihren Kindern in Zürich, schreibt Theaterstücke und Prosa, entwickelt eigene Performance- und Theaterprojekte, arbeitet als Literaturvermittlerin in Schulklassen und als Lehrbeauftragte an der Zürcher Hochschule der Künste. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kranichsteiner Kinder- und Jugendliteraturstipendium, dem KIMI-Siegel, dem Luchs des Monats und zuletzt mit dem Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis für Kurz vor dem Rand und dem Schweizer Kinder- und Jugendliteraturpreis für Fucking fucking schön.
Wasser bastelt seit 2016 an seinem Ausdruck. Auffällig dabei: Die hohe literarische Qualität der Liedtexte, der klare Themenfokus (die Lieder erzählen zu 93% vom eigenen Versagen), die musikalischen Lichtblicke inmitten all der fulminanten Stümperei und nicht zuletzt der Brückenbau zwischen den Dialekten.
Wasser, steht nicht nur für die Verschmelzung von Musik und Literatur, Wasser ist insbesondere therapeutisches Rüstzeug für den heilsamen Riss im Selbstbild.
Wasser besteht aus gestandenen Kulturakteur:innen. Sie haben am Literaturinstitut studiert, an Kunsthochschulen doziert, veröffentlichen bei Verlagen, tragen Preise sowie Ehren, erhalten Kulturfördergelder, und präsentieren sich regelmässig vor Publikum, Mikrofon und Fernsehkamera.
Wasser besteht zu 100% aus:
Sophie Ann Steffen, Absolventin des Literaturinstituts Biel, unter dem Namen Sebastian Steffen Autorin des vielbeachteten Romans «I wett i chönnt Französisch» (2024, Der gesunde Menschen-
versand) sowie zwei weiteren Romanen bei Die Brotsuppe (z.B. «Leg di aschtändig a», 2019), Preisträgerin eines Berner Literaturpreises 2024, schreibt die meisten Lieder, singt und spielt Gitarre.
Mathias W. Schmid, Absolvent des Literaturinstituts Biel, spielt bei Mik Mondegg, der SATTlerei, ist Wasserträger, schreibt die meisten Lieder mit, singt und spielt Bass
Dominic Oppliger, ehemals Doomenfels, Autor von «giftland» (2023) und «acht schtumpfo züri empfernt» (2018) sowie Co-Autor von «Helsinki» (2025, alle bei Der gesunde Menschenversand),
im Besitz eines Masterdiploms in Transdisziplinariät in den Künsten sowie eines Schweizer Literaturpreises 2024, spielt Schlagzeug, Tasten, Banjo und Ukulele.
Die Türöffnung ist um 20 Uhr. Um 20:30 Uhr ist angedacht mit der Lesung zu starten und im Anschluss folgt das Konzert.
Während der Lesung und dem Konzert werden wir den Ausschank an der Bar aussetzen um die Ruhe für die Auftritte zu bewahren.
Der Richtpreis für den Eintritt liegt bei 15 CHF.
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Die Veranstaltungsreihe „Cozy“ verbindet seit Februar 2024 literarische Lesungen mit Akustikkonzerten. Jede Ausgabe stellt ein geschriebenes Werk bzw. eine Autor:innenschaft in den Mittelpunkt, die entweder musikalisch interpretiert wird oder in direktem thematischen Bezug zur Musik steht.